Warum Belleville

Belleville war wie Bessungen ein Dorf und wurde ebenso eingemeindet, und zwar von Paris 1860. Das Arbeiterviertel wurde berühmt durch die “Commune de Paris”, wo das Volk zusammen mit der Pariser Nationalgarde 1871 gegen die “Versaillais” (monarchisch gesinnte Nationalversammlung) kämpfte und die ersten Barrikaden errichtet hatte.

Berühmt ist Belleville auch für seinen Friedhof “Le Pere Lachaise”, Ruhestätte für viele Politiker und Künstler und Wallfahrtsort für viele ihrer Bewunderer. Dort sind zum Beispiel die Gräber von Edith Piaf (geboren in Belleville), Jim Morrison, Oscar Wilde und Frédéric Chopin.

Den Namen “Belleville” haben wir gewählt, weil ein Hauch von Autonomie sowohl durch Belleville als auch durch Bessungen weht. Und im Bellevilleviertel gab es ein Musiktheater, das “La Java” hieß, wo viele Jazzmusiker (u.a. Django Reinhardt) ihre Karrieren angefangen hatten. “La Java” gibt es nicht mehr, aber vielleicht wird der Bessunger Jagdhofkeller auch ein Refugium für die Pariser Jazzer.